Donnerstag, 12. Oktober 2017

Caching vs. Tracking: Wie Öffnungsraten im E-Mail Marketing gemessen werden und was sie bedeuten

Für die meisten Marketer stellt die Öffnungsrate von E-Mails eine der wichtigsten Kenngrößen dar. Warum ist das so? Und wie wird die Öffnungsrate eigentlich gemessen? Sind hohe Abweichungen bei den verschiedenen ISPs (z.B. GMX, Yahoo, Hotmail) ein Grund zur Sorge?

Im Dezember 2013 kündigte GMail eine interessante Änderung an: Die Zwischenspeicherung (Caching) für in E-Mails enthaltenen Bildern wurde eingeführt. Hintergrund dafür war die Implementierung einer neuen Grundeinstellung, die Bilder in E-Mails defaultmäßig anzeigte statt – wie zuvor – ausblendete. Aus Sicherheitsgründen sollten die Bilder auf Schadsoftware untersucht werden, welches eine Zwischenspeicherung erforderlich machte.

Mittels Tracking-Pixel (ein 1x1 Pixel großes, transparentes Bild) werden Öffnungen gezählt und zusammen mit weiteren META-Daten (z.B. der Geolocation) gespeichert.

Donnerstag, 28. September 2017

„Inbox by Gmail“ – Wegweiser für das E-Mail-Marketing der Zukunft?

Vor drei Jahren hat Gmail die auf Inhalt basierende, automatische Kategorisierung von eingehenden Nachrichten eingeführt. Für das meiste Aufsehen hat hierbei die Einführung des “Werbe-Tabs” gesorgt. Marketer befürchteten dadurch eine geringere Sichtbarkeit und damit verbunden geringere Öffnungsraten und geringeren Umsatz.

Ende 2014 startete Gmail dann mit „Inbox by Gmail“ ein weiteres Tool, welches die Inbox komplett neue strukturiert. Zeit, sich anzuschauen, wie diese Änderungen auf Seiten der Nutzer aufgenommen wurden und welche Auswirkungen auf das E-Mail Marketing erkennbar sind.

Inbox by GMail

Donnerstag, 31. August 2017

NO-GOs und worst-practices bei Reaktivierungskampagnen - the art of destroying your reputation

Reaktivierungskampagnen sind ein beliebtes Mittel, um "verlorene" Adressdatensätze, die im Zweifel viel Geld gekostet haben, zu "retten". Klingt nach einer guten Idee, oder nicht? Neben den positiven Aspekten gibt es jedoch auch Risiken. Welche das sind und wie man diese verhindert, darum geht es in diesem Artikel. 

1 + 1 = 2 ?

Für viele Marketer ist es nach wie vor ein einfaches Rechenexempel: Je mehr E-Mails verschickt werden, desto mehr Leute werden erreicht und desto höher ist dann schlussendlich auch der Umsatz. Nun, ganz so einfach ist es jedoch leider nicht.

Donnerstag, 3. August 2017

Spamtraps – Gehen Sie nicht in die Falle

Über Spamfallen (“Spamtraps”) und “Honeypots” sollte jeder E-Mail-Marketer Bescheid wissen, dennoch gibt nach nach wie vor viele Mythen und Gerüchte zu diesem Thema. Wir klären heute die Fragen, welches Ziel Spamtraps verfolgen, welchen Einfluss sie auf die Zustellbarkeit haben, ob sie wirklich automatisch E-Mails bzw. in E-Mails enthaltene Links öffnen und vor allem – wie man in der Mailingliste befindliche Spamtraps wieder los wird!

Donnerstag, 6. Juli 2017

12 Fragen und Antworten zur Zustellbarkeit

Die Zustellbarkeit (engl.: Deliverability) von E-Mail-Kampagnen ist einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren im E-Mail-Marketing. Schließlich kann eine Nachricht nur dann Beachtung finden, wenn sie die Inbox des Empfängers erreicht. In einem Webinar habe ich vor Kurzem erklärt, welche Faktoren Einfluss auf den Versand haben und welche Regeln für eine erfolgreiche Zustellung beachtet werden müssen. Heute möchte ich die dabei am häufigsten aufgetretenen Fragen nochmal ausführlich vorstellen und beantworten. 

Montag, 26. Juni 2017

Shared vs. Dedicated IPs beim E-Mail-Versand – Pro- und Kontra auf Sender- und Empfängerseite

Beim Einrichten eines IP-Setups für den Versand von Mailings über ein E-Mail-Marketing System stellt sich die Frage nach der Verwendung eines gemeinsamen IP-Pools für mehrere Versender (shared IPs) oder der dedizierten Nutzung eigener IPs für nur einen Versender. Beides hat Vor- und Nachteile für den Sender und sollte entsprechend durchdacht werden.

Im Laufe der letzten Jahre ist dieses Thema immer wieder aufgekommen und der Einfluss neuer Entwicklungen und Technologien  wie IPv6, DKIM, DMARC diskutiert worden. Eine einfache Antwort auf die Frage, welche der beiden Methoden zu verwenden ist,  scheint noch nicht in greifbarer Nähe.

IP Reputation vs. Domainreputation

Die Entscheidung über die Annahme von E-Mails bzw. deren Zustellbarkeit in die Inbox oder den Spamordner fällt zunehmend aufgrund  der Reputation eines Absenders. Verschiedene Einflussfaktoren wie Öffnungs- und Klickrate, Hardbounces, Löschverhalten und Spam-Meldungen werden über einen Zeitraum von mehreren Wochen beobachtet und qualifiziert.Diese Bewertung kann auf Basis der Absender-IP oder Absenderdomain getroffen werden.

Montag, 12. Juni 2017

You've got mail: Mobiles Ansprechen mobiler Menschen

Die E-Mail wurde schon mehrfach totgesagt, aber die Realität spricht eine andere Sprache. Die Zahl der Nutzung ist weiterhin stetig steigend, trotz konkurrierender Kanäle und der steigenden Mobilität Ihrer Anwender - oder gerade deswegen?


WhatsApp ist die Neue E-Mail...

… das war eine der Thesen der letzten Jahre. “Facebook verdrängt E-Mail” eine andere. In der Tat hat sich viel persönliche Kommunikation von der E-Mail in Richtung Messenger bewegt. Dennoch ist Facebook einer der größten E-Mail Versender weltweit. Ein Widerspruch? Nein. Vielmehr ist E-Mail ist gute und sinnvolle Verbindung und Erweiterung der neuen und klassischen Kanäle.

E-Mail ist billig, universell, plattformunabhängig und einfach. Jedes Gerät kann heutzutage ohne Probleme E-Mails senden und empfangen. Für viele Websites und Dienste stellt die E-Mail den Fallback-Kanal (“Passwort vergessen”). Sie ist Medium Nummer 1 im professionellen Umfeld, bei Bewerbungen oder Serviceanfragen. Und nicht zuletzt im E-Mail Marketing, nach wie vor der günstigsten und daher eine der lukrativsten Marketingmöglichkeiten überhaupt. [..]

Weiterlesen? Den vollständigen Artikel gibt es auf Mapp.com:
https://mapp.com/de/blog/youve-got-mail-mobiles-ansprechen-mobiler-menschen/

Montag, 29. Mai 2017

Richtig ankommen mit Social Media und Mobile Apps

Das Thema Zustellbarkeit („Deliverability“) wird bei Werbetreibenden oft automatisch mit dem Kanal „E-Mail“ assoziiert. Aber wie sieht es mit den anderen Kanälen, wie Facebook oder Mobile Push aus? Spielt Zustellbarkeit hier ebenfalls eine Rolle? Wie unterscheiden sich die Kanäle überhaupt? Dieser Artikel behandelt diese Punkte und gibt praktische Ratschläge.

In den letzten Jahren hat sich das Onlineverhalten der Konsumenten und das Online Marketing an sich stark verändert. Auch die Zustellbarkeit von E-Mails hängt heute von ganz anderen Faktoren ab, als noch vor ein paar Jahren. Während Spam-Worte in der Betreffzeile, Sonderzeichen oder das Bild-zu-Text Verhältnis in der Vergangenheit wichtige Faktoren waren, hängt die erfolgreiche Zustellung der E-Mails heutzutage hauptsächlich vom Nutzungsverhalten der Empfänger (Öffnung, Klicks, Spam-Markierungen) und dem Listenmanagement des Versenders ab.



Die Aufgabenstellung für Marketer ist also ganz klar: Relevante Inhalte müssen an eine möglichst gut segmentierte und gepflegte Empfängerliste gesendet werden. Empfänger haben ein direktes Mitspracherecht hinsichtlich der Frage, was als Spam einzustufen ist und was nicht (siehe z.B. Somanchi, Sri (Google): „The mail you want, not the spam you don’t“ ).

Montag, 1. Mai 2017

Bequemlichkeit und Datenschutz in der Generation Google



Ich muss zugeben: ich liebe Google. Ich liebe fast alle seine Dienste und bin immer wieder neugierig, einen neuen Dienst ausprobieren zu können (Google+ mag ich nicht, aber das liegt denke ich eher an meiner generellen Social Media - Skepsis, als an dem Dienst ansich). Die Tools sind meist ihrer Zeit voraus, unglaublich intuitiv nutzbar, auf das wesentliche reduziert und verknüpfbar. Sie erleichtern mir das Leben und denken voraus - schön und schaurig zugleich.

Das ist jedoch auch genau der Knackpunkt - je mehr Google ich nutze, desto transparenter werde ich für Google. Habe ich etwas zu verbergen? Nein. Muss Google aber deswegen alles von mir wissen? Eigentlich auch nicht. Sollte man seine private Kommunikation einem Unternehmen (oder Geheimdienst) bedenkenlos zugänglich machen? Wie seht Ihr das?

Viele Dienste erscheinen auf den ersten Blick kostenlos und bieten einen unmittelbaren Mehrwert. Aber was im Hintergrund mit meinen Daten geschieht, ist nicht so transparent. Inwiefern zahle ich mit meinen Daten für die Dienste? Und welche Daten werden auf welche Art und Weise zusammengeführt? Aber noch wichtiger: Geht es überhaupt noch ohne Google? Welche Alternativen gibt es eigentlich und wie viel Komfort muss ich dafür opfern?

Montag, 17. April 2017

SMS, Roaming und Spam - Gedanken im Urlaub

Stellt euch vor: seit nunmehr 11 Stunden sitze ich im Flieger und trete meinem wohlverdienten Urlaub an. Wenn ich mich umschaue, sehen alle müde und abgekämpft aus. Gut, das kann auch daran liegen, dass wir uns nicht in den ersten Reihen befunden haben. Keine Alk Flat, kein Liegesitzsessel, keine Rundumsorglos Behandlung, sondern nur Plastikbecher und -besteck.



"Cabin Crew - prepare for Landing", scheppert es aus dem Lautsprecher vom Captain. Okay, nun scheint der endlose Sinkflug sich dem Ende zu neigen. Quietschend und ein wenig polternd setzt die Maschine auf.  Kein Applaus, nur ein paar Stoßseufzer ob des wieder am Boden zu sein, sind zu hören.

"Willkommen in Südafrika, bitte bleiben Sie noch so lange angeschnallt...." Trotzdem hört man überall das typische Klacken der öffnenden Gurte, keine 5 Sekunden danach  Piepen und Klacksen um mich herum die Handys.  Einige nur aus dem Grund, da  erstaunlich viele Benutzer nach wie vor nicht wissen, dass man die Tastentöne stumm schalten kann, und daher bei jeder Eingabe summen, brummen piepen.  Sehr wenig piepen warnend, da nach der langen Zeit in der recyclten und aufgewirbelten Luft  der PIN vergessen wurde.  Gut dass man fragen kann. „Wie war nochmal der PIN?“ - „Herbert, noch einmal: unser Hochzeitstag: zwei sieben null vier.“ - „Ach stimmt...“  Weiter vorn:  "Mist ich habe keine Netz." Aldi Lidl Netto Rewe SIM Karte, Roaming gesperrt?

Montag, 3. April 2017

Verschlüsselung im E-Mail-Marketing

Seit Heartbleed und Snowden wird mehr denn je über Verschlüsselung und Sicherheit in der Online-Welt diskutiert. Auch am E-Mail-Marketing ging diese Diskussion nicht vorüber. Doch welche Möglichkeiten gibt es, wie sicher sind diese und was muss ich dabei beachten? Diesen Fragen wollen wir uns ein wenig widmen.

Montag, 6. März 2017

Warum inboxplacement.de?

Hello World!

Willkommen zu meinem neuen Blog inboxplacement.de! Zunächst einmal freut es mich sehr, dass Du diese schöne Seite gefunden hast.

Aber was genau erwartet dich hier?

Technisches! Aber nicht nur. Der Name inboxplacement kommt Ursprünglich aus dem Bereich des E-Mail Marketing. Hierbei ist es das Ziel, mit seinen (werblichen) Inhalten eine möglichst hohe Aufmerksamkeit bei den Lesern zu erzeugen. So einfach das klingt ist es jedoch meist leider nicht. Die erste Hürde besteht nämlich darin, die Botschaften in der Inbox der Empfänger zu platzieren, also ein inbox placement zu erzielen. Wie genau das geht, thematisieren wir noch ausführlich in weiteren Posts.